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                                                                                                                                manfred herok    2014

schellin

Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling

Geboren am 27.01.1775 in Leonberg, gestorben am 20.08.1854 in Ragaz.
Er studierte Theologie und wurde 1803 Professor in Würzburg,
ab 1841 Professor in Berlin.

 

“Eben das Wesen des Nichtseyenden zu erforschen, darin liegt eigentlich das Schwere, das Kreuz aller Philosophie.”

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weltf

Schellings “ Weltformel”

(A ist das Subjekt, das Ideale ...
B ist das Objekt,
das Reale ...)

Nicht jedwedem ist gegeben, das Ende zu wissen, wenigen,
die Uranfänge des Lebens zu sehen, noch wenigeren,
das Ganze vom Ersten bis zum Letzten der Dinge zu durchdenken.
Die nicht innerlicher Trieb,
sondern Nachahmung zu solcher Forschung führt,
denen verwirrt wie ein unausbleibliches Geschick die Sinne; denn Seelenstärke ist nöthig,
den Zusammenhang der Bewegung von Anfang bis zu Ende festzuhalten.                                                        (Werke 3, S.583)

“...  die absolute Idee allein ist Sein, unvergängliches Leben, sich wissende Wahrheit, und ist alle Wahrheit.”       >>>

Die denkende Naturbetrachtung muß betrachten, wie die Natur an ihr selbst dieser Prozeß ist, zum Geiste zu werden, ihr Anderssein aufzuheben, - und wie in jeder Stufe der Natur selbst die Idee vorhanden ist; von der Idee entfremdet, ist die Natur nur der Leichnam des Verstandes.
Die Natur ist aber nur an sich die Idee, daher sie Schelling eine versteinerte, andere sogar die gefrorene Intelligenz nannten;
der Gott bleibt aber nicht versteinert und verstorben, sondern die Steine schreien und heben sich zum Geiste auf. Gott ist Subjektivität, Tätigkeit, unendliche Aktuosität, worin das Andere nur momentan ist und an sich in der Einheit der Idee bleibt, weil es selbst diese Totalität der Idee ist.
Ist die Natur die Idee in der Form des Andersseins, so ist, nach dem Begriffe der Idee, die Idee darin nicht, wie sie an und für sich ist, obgleich nichtsdestoweniger die Natur eine der Weisen der Idee ist, sich zu manifestieren, und darin vorkommen muß.

Hegel:Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse /  Begriff der Natur

[Die Weltalter]

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

System des transzendentalen Idealismus

(1800)

aus § 1, Begriff der Transzendental-Philosophie

Die vollendete Theorie der Natur würde diejenige seyn,
kraft welcher die ganze Natur sich in eine Intelligenz auflöste. -
Die toten und bewußtlosen Produkte der Natur sind nur mißlungene Versuche der Natur,
sich selbst zu reflektieren, die sogenannte tote Natur aber überhaupt eine unreife Intelligenz, daher in ihren Phänomenen noch bewußtlos schon der intelligente Charakter durchblickt.
 - Das höchste Ziel, sich selbst ganz Objekt zu werden,
erreicht die Natur erst durch die höchste und letzte Reflexion,
welche nichts anderes als der Mensch, oder, allgemeiner, das ist,
was wir Vernunft nennen, durch welche zuerst die Natur vollständig in sich selbst zurückkehrt, und wodurch offenbar wird, daß die Natur ursprünglich identisch ist mit dem, was in uns als Intelligentes und Bewußtes erkannt wird.
Die Natur der transzendentalen Betrachtungsart muß also überhaupt darin bestehen,
daß in ihr auch das, was in allem andern Denken, Wissen oder Handeln das Bewußtseyn flieht, und absolut nicht-objektiv ist, zum Bewußtseyn gebracht, und objektiv wird, kurz,
in einem beständig sich-selbst-Objekt-werden des Subjektiven.

Die transzendentale Kunst wird eben in der Fertigkeit bestehen, sich beständig in dieser Duplizität des Handelns und des Denkens zu erhalten.

 

Das hebräische Wort, das Weisheit bedeutet, zeigt eigentlich seinem Ursprung nach Herrschaft, Macht, Stärke an. Nur in der Weisheit ist die Macht und die Stärke, denn sie ist das, was in allem, aber eben darum auch über allem ist. Aber nur in der Einheit ist Stärke, in der Zertrennung Schwäche.
Von dieser Weisheit fragt ein altmorgenländisches Gedicht:
»Wo will man Weisheit finden, und wo ist die Stätte des Verstandes?
Niemand weiß, wo sie lieget,
sie wird nicht funden im Land der Lebendigen.
Der Abgrund spricht:
sie ist in mir nicht, und das Meer spricht:
sie ist nicht bei mir« (Hiob 28)
Der Sinn ist: die Weisheit ist in nichts Einzelnem,
sie weilt nicht im Lande der Lebendigen, denn sie bleibt überhaupt nicht,
sie fährt durch alles,
wie der Wind, dessen Sausen man wohl hört, aber niemand kann sagen,
wo seine Stätte ist.
Daß dieß der Sinn ist, erhellt aus der Fortsetzung der Rede, wo es heißt:
»Sie ist verhohlen vor den Augen aller Menschen, die Verdammniß und der Tod sprechen: Wir haben mit unseren Ohren ihr Gerücht gehört«,
d. h. sie ist an uns vorübergegangen, wir haben von ihr nur gehört in transitu, im Vorbeigehen.
»Selbst Gott weiß nur den Weg zu ihr«,
nämlich sie ist ihrer Natur nach nichts Stillstehendes, und auch bei Gott kann sie nicht als ein Stillstehendes seyn.
»Gott weiß nur den Weg zu ihr, denn er sieht die Enden der Erde«,
d. h. alles menschlichen Lebens, und die Weisheit ist nicht im Anfang,
nicht im Mittel, nicht im Ende allein, – sie ist im Anfang, Mittel und Ende.

Also hier ist die Weisheit = ewiger Freiheit.                     >>>

- Die toten und bewußtlosen Produkte der Natur sind nur mißlungene Versuche der Natur, sich selbst zu reflektieren,... “ >>>Hegel Kontext

 

Das bedeutendste oder in philosophischer Rücksicht einzig bedeutende Hinausgehen über die Fichtesche Philosophie hat Schelling endlich getan. Die höhere echte Form, die sich an Fichte anschloß, ist die Schellingsche Philosophie.

Hegel >Schelling

Weltalter

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Quelle der ewigen Wahrheiten II

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Quelle der ewigen Wahrheiten - Schluss

Über die Natur der Philosophie als Wissenschaft

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