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                                                                                                                                manfred herok    2014

sokrates

Sokrates
* 469 v. Chr.;
† 399 v. Chr. (hingerichtet/vergiftet)

war ein griechischer Philosoph; er lebte und wirkte in Athen.
Er gilt als eine der Hauptgestalten der griechischen Philosophie und des abendländischen Denkens.

Erkenne Dich selbst !    -   Gnothi seauton     

gnothi

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Bild

Das Prinzip des Sokrates ist, daß der Mensch, was ihm Bestimmung,
was sein Zweck, der Endzweck der Welt, das Wahre,
Anundfürsichseiende,
- daß er dies aus sich zu finden habe, daß er zur Wahrheit durch sich selbst gelangen müsse. 
    »»»          

Er ist nicht nur höchst wichtige Figur in der Geschichte der Philosophie - die interessanteste in der Philosophie des Altertums -, sondern er ist  welthistorische Person. Er ist Hauptwendepunkt des Geistes in sich  selbst; diese Wendung hat auf Weise des Gedankens in ihm sich  dargestellt.

Indem Sokrates auf diese Weise der Moralphilosophie ihre Entstehung gab (wie er sie behandelt, wird sie populär), hat ihn alle Folgezeit des moralischen Geschwätzes und der Popularphilosophie zu ihrem Patron und Heiligen erklärt und ihn zum rechtfertigenden Deckmantel aller Unphilosophie erhoben, wozu noch vollends kam, daß sein Tod ihm das populär-rührende Interesse des Unschuldig-Leidens gab.

Im wahrhaft Tragischen müssen berechtigte, sittliche Mächte von beiden Seiten es sein, die in Kollision kommen; so ist das Schicksal des Sokrates.

Sokrates also, dessen Geburt ins 4. Jahr der 77. Olympiade (469 v. Chr.) fällt,
war der Sohn des Sophroniskos, eines Bildbauers; seine Mutter ist Phainarete, eine Hebamme.
Sein Vater hielt ihn zur Skulptur an, und es wird erzählt, daß Sokrates es in dieser Kunst weit gebracht; es wurden noch spät Statuen von bekleideten Grazien, die sich in der Akropolis von Athen befanden, ihm zugeschrieben.
(Nach dem Tode seines Vaters kam er in den Besitz eines kleinen Vermögens.
Seine Kunst befriedigte ihn aber nicht; es gewann ihn eine große Neugierde nach der Philosophie und Liebe zu wissenschaftlichen Untersuchungen. Er trieb seine Kunst nur, um Geld zum notdürftigen Unterhalt zu gewinnen und sich auf das Studium der Wissenschaften legen zu können; und von einem Athenienser Krito wird erzählt, daß er ihn in Ansehung der Kosten unterstützt habe, um von den Meistern aller Künste unterwiesen zu werden. Neben der Ausübung seiner Kunst und besonders nachdem er diese völlig aufgegeben, las er von Werken älterer Philosophen, soviel er nur habhaft werden konnte, und hörte zugleich besonders den Anaxagoras und nach dessen Vertreibung aus Athen, zu welcher Zeit Sokrates 37 Jahr alt war, den Archelaos, der als Nachfolger des Anaxagoras angesehen wurde, außerdem noch berühmte Sophisten anderer Wissenschaften, unter anderen den Prodikos, einen berühmten Lehrer der Beredsamkeit - er erwähnt seiner mit Liebe bei Xenophon -, auch andere Lehrer in Musik, Poesie usf., und galt überhaupt für einen von allen Seiten ausgebildeten Menschen, der in allem unterrichtet war, was damals dazu nötig war.
Zu seinen ferneren Lebensumständen gehört, daß er die Pflicht, sein Vaterland zu verteidigen, die er als atheniensischer Bürger hatte, erfüllte; er machte deshalb als solcher drei Feldzüge des Peloponnesischen Krieges , in den sein Leben fiel, mit.

Philosophie des Sokrates  >

Sokrates_Raffael_058

Raffaels "Philosophenschule von Athen" (ca. 1510)
in der Stanza della Segnatura des Vatikan

Der delphische Apoll, die Pythia haben Sokrates für den weisesten der Griechen erklärt und diese Beziehung des Orakels auf ihn ist merkwürdig. Im delphischen Orakel war Apollo als wissender Gott präsidierend, - Phoibos der Wissende; sein höchstes Gebot war: Erkenne Dich selbst. Es ist dies nicht Erkenntnis der eigenen Partikularität des Menschen, sondern "Erkenne Dich" ist das Gesetz des Geistes. Dies Gebot hat Sokrates erfüllt, das γνωϑι σsαaτtόν zum Wahlspruch der Griechen gemacht; er ist der Heros, der an die Stelle des delphischen Gottes das Prinzip aufgestellt hat: der Mensch wisse in sich, was das Wahre sei, er müsse in sich schauen. Die Pythia tat nun jenen Ausspruch; und dies ist die Umwälzung, daß an die Stelle des Orakels das eigene Selbstbewußtsein des Menschen, das allgemeine Bewußtsein des Denkens eines jeden gesetzt ist. Diese innere Gewißheit ist allerdings ein anderer neuer Gott, nicht der bisherige Gott der Athenienser; und so ist die Anklage gegen Sokrates ganz richtig.                                   >>>

Philosophie des Sokrates  >
1. Sokratische Methode   >
2. Prinzip des Guten   > 
3. Schicksal des Sokrates  >

 

Die Erkenntnis des Geistes ist die konkreteste, darum höchste und schwerste.
Erkenne dich selbst, dies absolute Gebot hat weder an sich noch da,
wo es geschichtlich als ausgesprochen vorkommt, die Bedeutung nur einer Selbsterkenntnis nach den partikulären Fähigkeiten,
Charakter, Neigungen und Schwächen des Individuums,
sondern ...  >>>

"Schlechte Grundsätze", sagt man, "zerstören sich von selbst, finden keinen Eingang." Das ist zum Teil wahr, zum Teil nicht; Beredsamkeit der Sophisten beim Pöbel*) regt seine Leidenschaften auf. "Es sei nur theoretisch, nicht Handlungen."
Aber der Staat beruht auf dem Gedanken, sein Bestehen hängt von den Gesinnungen der Menschen ab; es ist ein geistiges, nicht ein physisches Reich, - der Geist ist das Wesentliche. Da sind denn insofern Maximen, Grundsätze, die den Halt ausmachen; werden diese angegriffen, so muß die Regierung einschreiten.

Schicksal des Sokrates      -      Hegel Quelltext   >>>

*)Hegel - Überproduktion - Pöbel   >>>

Übrigens ist die Dialektik in der Philosophie nichts Neues.   >>> (Sokrates - Ironie)

In dem Bewußtsein des Sokrates selbst war dies so ...”     >>>

 Die “drei Siebe des Sokrates” >>>

“Sokrates ist doch ein ganz ruchloser Mensch und verderbt die Jünglinge. “  
>>>

Verteidigungsrede

„Was meint der Gott damit?
Worauf will er mich hinweisen?
Schließlich weiß ich doch, dass ich weder viel noch wenig weiß!
Und lügen wird er ja nicht, das ist ihm nicht erlaubt.“ (Apologie 21b /Verteidigungsrede)

 

Die Rede nach dem Todesurteil     >>>   

“Erkenne Dich selbst” >>> Hegel >>>

Ein Hauptprinzip der Sophisten hieß:

"Der Mensch ist das Maß aller Dinge"; hierin, wie in allen Aussprüchen derselben, liegt aber die Zweideutigkeit, daß der Mensch der Geist in seiner Tiefe und Wahrhaftigkeit oder auch in seinem Belieben und besonderen Interessen sein kann. Die Sophisten meinten den bloß subjektiven Menschen und erklärten hiermit das Belieben für das Prinzip dessen, was recht ist, und das dem Subjekte Nützliche für den letzten Bestimmungsgrund. Diese Sophistik kehrt zu allen Zeiten nur in verschiedenen Gestalten wieder; so auch in unseren Zeiten macht sie das subjektive Dafürhalten von dem, was recht ist, das Gefühl, zum Bestimmungsgrund.    >>>

Von dieser Ironie unserer Zeit ist die Ironie des Sokrates weit entfernt...” >>>

Sokrates hat bekanntlich die Sophisten überall bekämpft, ... >>>

Hebammenkunst
>>>

Wenn er nun aber, weil er das Prinzip, das nunmehr herankommen muß, ausspricht, zum Tode verurteilt wird, so liegt darin ebensosehr die hohe Gerechtigkeit, daß das athenische Volk seinen absoluten Feind verurteilt, als auch das Hochtragische, daß die Athener erfahren mußten, daß das, was sie im Sokrates verdammten, bei ihnen schon feste Wurzel gefaßt hatte, daß sie ebenso mitschuldig oder ebenso freizusprechen seien.”    >>> ( Der Peloponnesische Krieg )

Wenn man Christus betrachtet wie Sokrates, so betrachtet man ihn als gewöhnlichen Menschen, wie die Mohammedaner Christus betrachten als Gesandten Gottes, wie alle großen Menschen Gesandte, Boten Gottes in allgemeinem Sinne sind.
Wenn man von Christus nicht mehr sagt, als daß er Lehrer der Menschheit, Märtyrer der Wahrheit ist, so steht man nicht auf dem christlichen Standpunkte, nicht auf dem der wahren Religion.”
Kontext>>>

 

“Nur in Zeiten, wo die Wirklichkeit eine hohle geist- und haltungslose Existenz ist, mag es dem Individuum gestattet sein, aus der wirklichen in die innerliche Lebendigkeit zurückzufliehen.
Sokrates stand in der Zeit des Verderbens der atheniensischen Demokratie auf: er verflüchtigte das Daseiende und floh in sich zurück, um dort das Rechte und Gute zu suchen.
Auch in unserer Zeit findet es mehr oder weniger statt, daß die Ehrfurcht vor dem Bestehenden nicht mehr vorhanden ist und daß der Mensch das Geltende als seinen Willen, als das von ihm Anerkannte haben will. “

 HEGEL - Grundlinien der Philosophie des Rechts  
-
Dritter Abschnitt. Das Gute und das Gewissen  
§ 138                  Kontext>>>

 

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