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                                                                                                                                manfred herok    2014

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Demokrit

Demokrit

Er ist, wie es scheint, um die 80. Olympiade (460 v. Chr.)
oder Ol. 77, 3 (470 v. Chr.) geboren;
einige lassen ihn um die 71. Olympiade (494 v. Chr.) geboren werden.   >>>

Von Atom ist die Übersetzung Individuum,
nur stellen wir uns dabei sogleich ein konkretes Einzelnes vor.
Diese Prinzipien sind hoch zu achten, denn sie sind ein Fortschritt;
das Unzureichende tritt aber sogleich hervor, sowie von ihnen weiter fortgegangen wird.                                                                                          >>>

G.W.F. Hegel
Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie  - Leukipp und Demokrit         >>>

Gemälde Raffael   >>>

Vorsokratiker

Atomistischer
Materialismus.

Materialismus
Hegel
- Phil-Splitter 
               >>>

“Wenn man diese meine Sprüche mit Verstand anhört,
wird man viele Taten tun,
die eines trefflichen Mannes würdig sind,
                                    und viele schlechten unterlassen.”
                                      >>>

 Das Nichts existiert ebenso sehr wie das Ichts.

 Kein zeusgesandter Blitz, (der nicht) die (reine) Ätherhelle bewahrte.

 Wer widerspricht und viel schwatzt, ist unfähig zum Lernen dessen, was not tut.

Demokrit Sprüche  >>>

“Wenn Heraklit sagt:
>Alles fließt< (παντα ρηει), so ist damit das Werden als die Grundbestimmung alles dessen, was da ist, ausgesprochen,
wohingegen, wie früher bemerkt wurde, die Eleaten das Seyn, das starre, prozeßlose Seyn als das allein Wahre auffaßten.

Mit Beziehung auf das Prinzip der Eleaten heißt es dann weiter bei Demokrit:
"Das Seyn ist nicht mehr als das Nichtseyn", womit dann eben die Negativität des abstrakten Seyns und dessen im Werden gesetzte Identität mit dem in seiner Abstraktion ebenso haltlosen Nichts ausgesprochen ist.”

Hegel:   Enzyklopädie §88    >>>


Das zentrale Rätsel der Quantenwelt:  

Das klassische Doppelspaltexperiment

- Deckt man einen der beiden Blendenspalte ab, so verschwindet das Interferenzmuster und man beobachtet nur noch einen hellen Streifen hinter dem  geöffneten Spalt. 
                                                                   >>>

Dies ist das zentrale Rätsel der Quantenwelt:          Baut man der Versuch um, um festzustellen, durch welchen Spalt das Elektron geht, gehen die Elektronen wie "normale" Teilchen durch einen der Spalte. Auch nach Tausenden von Elektronen entsteht kein Interferenzmuster, sondern nur zwei helle Flecke. Überwachen wir den Durchgang nicht, so scheint das Elektron zu merken, dass beide Spalte offen sind und geht durch beide.


Animation >>>


Riskieren wir aber einen weiteren Schritt und gehen bis zum Äußersten ...     >>>
Die Quantenphysik spricht hier plötzlich die Sprache der hegelschen Dialektik...

(Zizek, Slavoj, Der nie aufgehende Rest: ein Versuch über Schelling und die damit zusammenhängenden Gegenstände.
1996, Passagen-Verlag, S.226/227)                


Inkommensurabilitäten und Irrationalitäten

“Weil es übrigens die Geometrie mit der sinnlichen,
aber abstrakten Anschauung des Raums zu tun hat,
so kann sie ungehindert einfache Verstandesbestimmungen in ihm fixieren;
sie hat deswegen allein die synthetische Methode des endlichen Erkennens in ihrer Vollkommenheit.
Sie stößt jedoch in ihrem Gange, was sehr bemerkenswert ist,
zuletzt auf Inkommensurabilitäten und Irrationalitäten, wo sie,
wenn sie im Bestimmen weitergehen will, über das verständige Prinzip hinausgetrieben wird.
Auch hier tritt, wie sonst häufig, an der Terminologie die Verkehrung ein,
daß, was rational genannt wird, das Verständige, was aber irrational,
vielmehr ein Beginn und Spur der Vernünftigkeit ist.”    

(
Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse:  § 231    >Kontext )   


und diese Abstraktion ist es immer, was das Ansich und Wesen bei denjenigen heißt, welchen die sinnliche Wirklichkeit das Reale und die Form der Abstraktion das Ansich ist.”
                                                                                                                                    >>>

 

Raum - Zeit  /  Hegel         1 /> 2

“Die Wahrheit des Raumes ist die Zeit, so wird der Raum zur Zeit; wir gehen nicht so subjektiv zur Zeit über, sondern der Raum selbst geht über. In der Vorstellung ist Raum und Zeit weit auseinander, da haben wir Raum und dann auch Zeit; dieses "Auch" bekämpft die Philosophie. ”    

(
Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse: / Die Zeit   § 257  Zusatz      >Kontext )

                                                                                                                               
Gravitation

Es bleibt nun noch übrig, die Art und Weise anzugeben, wie Parmenides die Empfindung und das Denken erklärte, was allerdings zunächst als Materialismus erscheinen könnte. ...”  >>>

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Zenon kommt hier auf die unendliche Teilbarkeit des Raums   >>>

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