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Demokrit war ein griechischer Philosoph aus Abdera, einer ionischen Kolonie in Thrakien, geboren wahrscheinlich um 460 v. Chr. Er war der Sohn reicher Eltern, verwendete sein Vermögen für ausgedehnte Reisen, auf denen er, wie er selbst von sich rühmte, von allen Menschen seiner Zeit das meiste Land durchirrt und die meisten unterrichteten Männer unter den Lebenden gehört habe. Seine Kenntnisse erstreckten sich, wie das erhaltene Verzeichnis seiner überaus zahlreichen Schriften zeigt, über den ganzen Umfang des damaligen Wissens (sogar über die Kriegskunst), sodass ihn darin unter den folgenden Philosophen der Antike nur Aristoteles übertroffen zu haben scheint. Von den Schriften selbst sind nur Fragmente erhalten. Seine Zeitgenossen nannten ihn den Lachenden Philosophen, wohl nicht nur deshalb, weil ihm seine abderitischen Mitbürger, die Lalenburger des griechischen Altertums, Stoff genug zum Spotte darbieten mochten, sondern hauptsächlich aus dem Grund, weil seine theoretische Lehre von dem Wesen der Dinge eine heitere, d. h. gleichmütige, von Affekten der Furcht wie der Hoffnung ungestörte, Gemütsstimmung zur praktischen Folge hatte, die er Wohlgemutheit (Euthymia) nannte und als das höchste Gut bezeichnet. Er hatte großen Einfluss unter anderem auf Aristoteles.
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“Wenn man diese meine Sprüche mit Verstand anhört, wird man viele Taten tun, die eines trefflichen Mannes würdig sind, und viele schlechten unterlassen.” >>>
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> Das Nichts existiert ebenso sehr wie das Ichts.
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> Kein zeusgesandter Blitz, (der nicht) die (reine) Ätherhelle bewahrte.
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> Wer widerspricht und viel schwatzt, ist unfähig zum Lernen dessen, was not tut.
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Demokrit Sprüche >>>
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“Wenn Heraklit sagt: >Alles fließt< (παντα ρηει), so ist damit das Werden als die Grundbestimmung alles dessen, was da ist, ausgesprochen, wohingegen, wie früher bemerkt wurde, die Eleaten das Seyn, das starre, prozeßlose Seyn als das allein Wahre auffaßten.
Mit Beziehung auf das Prinzip der Eleaten heißt es dann weiter bei Demokrit: "Das Seyn ist nicht mehr als das Nichtseyn", womit dann eben die Negativität des abstrakten Seyns und dessen im Werden gesetzte Identität mit dem in seiner Abstraktion ebenso haltlosen Nichts ausgesprochen ist.”
(Hegel: Enzyklopädie §88)
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Das zentrale Rätsel der Quantenwelt:
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Das klassische Doppelspaltexperiment
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- Deckt man einen der beiden Blendenspalte ab, so verschwindet das Interferenzmuster und man beobachtet nur noch einen hellen Streifen hinter dem geöffneten Spalt.
- Versucht man, durch eine beliebige Apparatur herauszufinden, welchen Weg ein bestimmtes Teilchen genommen hat (Spalt1 oder Spalt2), verschwindet das Interferenzmuster. Dieses Phänomen wird in der Kopenhagener Deutung durch den sog. “Kollaps der Wellenfunktion” erklärt. Das bedeutet, dass das System bei Interferenz in einer Überlagerung der beiden möglichen Wege ist, während eine Messung des tatsächlichen Weges dazu führt, dass auch nur noch dieser "benutzt" wird.
- Bezüglich des Interferenzmusters muss beachtet werden, dass die Energie des Lichts nicht reduziert wird. Vielmehr handelt es sich lediglich um eine Umverteilung der Energie (Licht) - Die Energie bleibt also erhalten.
- Man könnte nun auf die Idee kommen, dass das vorliegende Interferenzmuster von der Anzahl der beteiligten Photonen abhinge. Diese Vermutung ist falsch. Versuche mit nur einem Photon widerlegen den Doppelspaltversuch nicht. Im Gegenteil: Da einzelne Photonen beim Doppelspaltversuch mit sich selbst interferieren, tritt das bekannte Beugungsbild auf. Das Experiment mit nur einem Photon stützt die Theorie der Wellencharakteristik des Lichts.
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