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manfred herok©2000-10
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Paulus
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Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier,
hier ist nicht Mann noch Frau;
denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.
(an die Galater 3,28) >>>
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„... wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“ >>>
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O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!
Römer 11,33 >>>
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DER HEILIGE PAULUS UND DAS WAHRHEITS-EREIGNIS
Saulus/Paulus, zwischen 1 und 5 in Tarsos (Cilicia) geboren, war ein Zeitgenosse von Jesus. Wie sein Vater war er ein Zeltmacher, ein Händler und Handwerker; wie sein Vater besaß er das römische Bürgerrecht.
Er war ein Jude des Stammes von Benjamin, mit dem Pharisäerturn aufgewachsen, und er studierte in Jerusalem unter dem bekannten Rabbi Gamaliel. (Pharisäer und Rabbi, der als Mitglied des Hohen Rates in Jerusalem vor einer Verfolgung der Christen warnte (Apostelgeschichte 5, 34 - 39) und sich mit seiner Auffassung durchsetzen konnte. Als Lehrer hatte er den Pharisäer Saulus, den späteren Paulus, ausgebildet) (Apostelgeschichte 22, 3). Er kehrte als überzeugter und eifriger Pharisäer nach Tarsos zurück.
Die Hinrichtung von Jesus fand um das Jahr 30 unter Kaiser Tiberius statt. Ungefähr drei oder vier Jahre später hatte Paulus, ein glühender Verfolger der Christen, auf dem Weg nach Damaskus ein Konversionserlebnis. (Apostelgeschichte 22, 5 - 16; 26, 12 - 18).
Er trat den Anhängern, des “Wegs” bei (dies war ihre damalige Bezeichnung) und ging nach »Arabien« (die Halbwüste östlich von Damaskus), wahrscheinlich um sich der Aneignung der Lehren Jesu, die von dieser Urgemeinde geteilt wurden, zu widmen. Nach seiner Rückkehr begann er, in der Synagoge von Damaskus zu predigen, daß Jesus der Christus und von den Toten auferstanden wäre. Jene, die ihn von früher her kannten, waren so erzürnt, dass er nachts aus Angst um sein Leben aus der Stadt fliehen mußte.
Er ging nach Jerusalem, wo sich die Christen ihm gegenüber aufgrund seines Rufs als einer ihrer Feinde zunächst mißtrauisch zeigten. Nach drei Missionsreisen durch den östlichen Mittelmeerraum wurde er gefangen genommen, zwei Jahre lang in Rom als Gefangener festgehalten, freigelassen und schließlich im Zuge einer allgemeinen Verfolgung durch das Kaiserregime hingerichtet.
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“Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, ich aber starb. Und so fand sich's, daß das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war. Denn die Sünde nahm das Gebot zum Anlaß und betrog mich und tötete mich durch das Gebot....” [>>> Sünde/Gesetz]
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- Paulus' Überzeugung (Glauben), daß Christus von den Toten auferstanden ist (das “Christusereignis”).
- Wahrheit, welche den Unterschied zwischen Juden und Griechen, Mann und Frau, Sklave und Freiem, überwindet.
Diese Wahrheit ist eine »Wahrheit für alle «, und Paulus' Mission wird, anders als jene von Petrus, den »Nationen« verkündet (Universalismus). - Wahrheit, welche das Subjekt transformiert ( »konstituiert« ): wir, die wir mit Christus in seinem Tod gestorben sind, sind in seiner Auferstehung auferstanden.
Wir sollen unsere Erlösung durch Treue zu dieser Wahrheit »ausarbeiten«.
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“Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, am größten jedoch unter ihnen ist die Liebe.”
(> Paulus, 1 Kor 13,13)
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"Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt."
(> Joh 15,12-13)
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“Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben, denn für den Gütigen möchte vielleicht auch jemand zu sterben wagen. Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.”
(> Römer 5/6-8 )
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(Paulus berichtet “über Sich- Selbst” in der Dritten Person. [“nicht ich lebe, sondern Er in mir”...] Im “Töricht-Reden” polemisiert er gegen das Töricht-Reden. (Selbst-Reklame) Er entlarvt das subjektivistische “Ich-Erlebnis-Gerede” als das Schiboleth der falschen Propheten schlechthin.)
“Gerühmt muß werden; wenn es auch nichts nützt, so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn. Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren - ist er im Leib gewesen? ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. Und ... >>>
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“Ich sage abermals: niemand halte mich für töricht; wenn aber doch, so nehmt mich an als einen Törichten, damit auch ich mich ein wenig rühme. Was ich jetzt rede, das rede ich nicht dem Herrn gemäß, sondern wie in Torheit, weil wir so ins Rühmen gekommen sind. Da viele sich rühmen nach dem Fleisch, will ich mich auch rühmen. Denn ihr ertragt gerne die Narren, ihr, die ihr klug seid! Ihr ertragt es, wenn euch jemand knechtet, wenn euch jemand ausnützt, wenn euch jemand gefangennimmt, wenn euch jemand erniedrigt, wenn euch jemand ins Gesicht schlägt. Zu meiner Schande muß ich sagen, dazu waren wir zu schwach! Wo einer kühn ist - ich rede in Torheit -, da bin ich auch kühn. ..” >>>
>>> Die Offenbarungen des Herrn und die Schwachheit des Apostels >
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Die Briefe des Apostels Paulus: >>>
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Manfred Herok©2000-10 >>> Phil-Splitter
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